Isar Aerospace zählt zu den innovativsten privaten Unternehmen der europäischen Raumfahrt. Das 2018 gegründete Unternehmen mit Sitz in Ottobrunn bei München verfolgt die Mission, Europas unabhängigen Zugang zum All zu ermöglichen. Dazu verwendet es vor allem Technologie, die vollständig in Europa entwickelt und gebaut wird. Mit der Trägerrakete „Spectrum“ bietet Isar Aerospace eine flexible, kosteneffiziente Lösung für den Transport von Kleinsatelliten in den Orbit. In der aktuellen Zeit, in der Satellitentechnologie für Kommunikation, Navigation und unsere Sicherheit unverzichtbar ist, setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für europäische Souveränität. Es steht nicht nur für Hightech „Made in Bavaria“, sondern auch für eine neue Generation unternehmerischer Vision, ingenieurtechnischer Spitzenleistung und strategischer Unabhängigkeit. Der heutige Raketenstart ist ein Meilenstein – für Isar Aerospace, den Standort Bayern und Europa insgesamt.
Dazu äußert sich Prof. Dr. Angelika Niebler (CSU), Vorsitzende der CSU-Europagruppe: „Am Wochenende hat ein bayerisches Unternehmen Geschichte geschrieben: Isar Aerospace und das gesamte Team haben bewiesen, dass Innovationskraft, Durchhaltevermögen und das technische Knowhow Erfolg bringen. Dass der Start im schwedischen Andøya erst wetterbedingt verschoben werden musste und die Flugzeit letztlich 30 Sekunden betrug, ist aus meiner Sicht kein Rückschlag. Die Tatsache, dass das Unternehmen erstmal einen Start auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend und steht für sich. Das ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Spitzenforschung und Raumfahrtinnovation längst nicht mehr nur in den USA oder China stattfinden. Alle technischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse werden die weitere Entwicklung unterstützen, vorantreiben und noch besser machen. Davon bin ich überzeugt. Raumfahrt war noch nie risikofrei: Jeder Schritt nach vorne wird mit enormem Einsatz erkämpft, oft begleitet von vielen Problemen. Doch genau darin zeigt sich wahre Innovationskraft: nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen. Gerade in solchen Momenten ist es wichtig, dass wir jungen Technologieunternehmen den Rücken stärken – politisch, gesellschaftlich, menschlich. Mit diesem Start beginnt Europas Weg in die Eigenständigkeit im All.“